Energiemanager

Die effiziente Nutzung von Energie ist seit einiger Zeit immer wieder ein großes Thema in den Medien und der Politik. Die Preise für die Energie steigen ständig und man ist gezwungen, den Verbrauch an geeigneter Stelle einzusparen. Die Gewinnung von Energie setzt CO2 frei, welches schädlich für die Umwelt ist. Es gibt hierfür gesetzliche Regeln die eingehalten werden müssen, damit der Klimaschutz nicht zu kurz kommt. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf das Fachwissen eines Energiemanagers. Das Spezialwissen in Bezug auf Energietechnik, Energiewirtschaft und Betriebswirtschaft können sich Interessierte im Fernkurs „geprüfte/r Energiemanager/in“ beim Institut für Lernsysteme aneignen.

Für die Teilnahme an dem Fernkurs benötigt man kaufmännische Kenntnisse aus einer entsprechenden Berufsbildung oder mindestens 3 Jahre Berufserfahrung und grundlegendes Verständnis für Mathe und Technik. Man kann auch an dem Fernkurs teilnehmen, wenn man eine technische Berufsausbildung oder mindestens 3 Jahre in einem technischen Beruf gearbeitet hat. Der Fernkurs kann zu jeder Zeit begonnen werden. Die ersten 4 Wochen sind als Testwochen für alle kostenlos. Für diesen Kurs beträgt die Regelstudienzeit 15 Monate. Hierfür sollte man sich aber 10 Stunden in der Woche zum Lernen frei halten. Sollte die Regelstudienzeit nicht ausreichen für einen erfolgreichen Abschluss, kann sie kostenlos um 9 Monate verlängert werden.

In den Studiengebühren, die man für die diesen Fernkurs entrichten muss, sind die Kosten für das benötigte Lehrmaterial schon enthalten. Das Material besteht 19 Studienhefte, 1 Lehrbuch zur Energieeffizienz und einem Leitfaden zur Projektarbeit. Jeder Kursteilnehmer erhält noch einen Zugang für das Online-Studienzentrum. Hierbei handelt es sich um einen virtuellen Campus der viele nützliche Funktionen bietet. Damit man ihn nutzen kann, sollte man am Lernort Zugriff auf einen Multimedia-Computer mit Internetzugang haben.

Zu Beginn des Fernkurses erhalten die Teilnehmer zunächst eine Einführung in die Arbeits- und Lernmethodik. Danach haben die Studenten die Möglichkeit, freiwillig an einer Mathe-Auffrischung teilzunehmen. Danach wendet man sich dem Lernfeld Energiewirtschaft zu. Nach dem die Bereiche Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft durchgearbeitet hat, steht der Emissionshandel auf dem Lehrplan. Dann folgen die Grundlagen des Energiemanagements und der Energiehandel. Portfoliomanagement und Lastmanagement sind auch wichtige Bereiche in diesem Lernfeld. Das zweite Lernfeld befasst sich mit der Energietechnik. Zunächst bekommen die Teilnehmer die physikalischen Grundlagen der Energie beigebracht. Im Anschluss daran stehen die Grundlagen der Energieeffizienz auf dem Stundenplan. Was es mit der Gebäudeenergieeffizienz auf sich hat, erfahren die Teilnehmer im Anschluss daran. Das letzte Lernfeld befasst sich mit dem Management und ausgewählten Bereichen der Betriebswirtschaft. Wenn auch das letzte Lernfeld durchgearbeitet wurde, kann man sich der projektarbeit zuwenden.

In den Studienheften befinden sich zu jedem Thema ein paar Aufgaben, die nach der Durcharbeitung zur Korrektur an das ILS geschickt werden müssen. War die Durcharbeitung erfolgreich, erhält man das Abschlusszeugnis des ILS als Nachweis über die erbrachten Leistungen im Fernkurs. Wer zusätzlich das ILS-Abschlusszertifikat „geprüfte/r Energiemanager/in“ erwerben möchte, muss die Abschlussprüfung (Projektarbeit) erfolgreich abgeschlossen haben. Das Zeugnis als auch das Zertifikat können auf Wunsch in Englisch ausgestellt werden, wenn man diese international verwenden möchte.

 

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